Fahrradzählstellen

Bereits 2012 wurde die erste Dauerzählstelle in Stuttgart auf der König-Karls-Brücke eingerichtet. Um die steigende Zahl der Radfahrer zu erfassen kamen in den darauffolgenden Jahren weitere hinzu. Für 2019 wurde an dieser Stelle erstmals die 1 Million Marke geknackt. Bis Ende 2020 werden weitere 11 Dauerzählstellen in Stuttgart eingerichtet.


König-Karls-Brücke

Böblinger Straße

Radfahrer gestern Radfahrer gestern
Radfahrer seit 1. Januar 2020
Radfahrer seit 1. Januar 2020

Taubenheimstraße

Waiblingerstraße

Radfahrer gestern Radfahrer gestern
Radfahrer seit 1. Januar 2020
Radfahrer seit 1. Januar 2020


Welche Daten werden erfasst?

Stunden-, Wochen- und Monatswerte, Durchschnittswerte, Spitzenwerte.

Screenshot Ecocounter FahrradzählerVergrößern

Alle Zähldaten


Wie funktionieren Zählstellen?

Die Radfahrer werden erfasst, wenn sie über eine in den Radweg eingelassene Induktionsschleife fahren. Induktionsschleifen erzeugen ein Magnetfeld.
Viele Bauteile eines Fahrrades sind aus Metall und verändern somit die Magnetfeldlinien beim Überfahren der Schleife. Diese Änderung wird analysiert und als Zählimpuls gespeichert.


Fahrradzählsäulen

Neben der bereits bestehenden Zählsäule an der König-Karls-Brücke werden im Stadtgebiet dieses Jahr insgesamt 10 neue Zählstellen inklusive Info-Terminals errichtet. Die Radlerinnen und Radler werden dort in Echtzeit erfasst und an der Radzählsäule direkt angezeigt.
Start ist an der Waldburgstraße (Hauptradroute 1). Weitere Zählstellen werden an Radrouten in den Stadtbezirken Möhringen, Sillenbuch, Untertürkheim, Münster, Süd, Mitte, West, Nord, Weilimdorf und Feuerbach erstellt.

Die Maßnahme wird im Rahmen des Sofortprogramms "Saubere Luft" durch das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur gefördert.


Warum gibt es Fahrradzählstellen?

Die Zahl der Radfahrenden nimmt in Stuttgart zu. Um das auch mit Zahlen belegen zu können, erhebt die Landeshauptstadt Daten an verschiedenen Radrouten. Häufig befinden sich diese Dauerzählstellen auf Strecken, die von Pendlern täglich genutzt werden.

Im Amt für Stadtplanung und Stadterneuerung wertet man die Zählstellen regelmäßig aus, um die Radverkehrsplanung und Verkehrsinfrastruktur für die Zukunft anzupassen. So können unter anderem Einflüsse durch Wetter, Ferienzeiten und jährliche Schwankungen analysiert werden.

Bei neuen Strecken oder Routen, an denen keine Dauerzählstelle eingerichtet ist, kommen mobile Radzähler zum Einsatz.

Zählsäulen wie an der König-Karls-Brücke werben zusätzlich fürs Radeln und signalisieren den Vorbeifahrenden, dass sie als Verkehrsteilnehmer wichtig sind für eine nachhaltige Mobilität.

 

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