Hack-/Stöckachstraße (EnBW-Areal), Stuttgart-Ost

Das EnBW-Areal am Stöckach in Stuttgart-Ost ist eine der letzten großen, innerstädtischen Flächen mit dem Potenzial zur Entwicklung eines integrierten Quartiers.


EnBW-Areal - Solidarische, offene Stadt - IBA 2027VergrößernDas EnBW-Areal im Stadtbezirk Stuttgart-Ost aus der Luft gesehen. Foto: Stadt StuttgartDas EnBW-Areal im Stadtbezirk Stuttgart-Ost aus der Luft gesehen. Foto: Stadt StuttgartDas Quartier bietet gleich mehrere gute Voraussetzungen: Es ist von einer dichten Blockrandbebauung umgeben, liegt an einer der horizontalen Hauptbewegungsachsen Richtung Neckar in direkter Nähe zu zwei großräumigen Parks und besitzt eine gute Anbindung an den ÖPNV.

Wie lässt sich das Ökonomische, das Soziale und das Ökologische bei der Entwicklung des Quartiers zusammenbringen? Im IBA'27-Prozess könnten dafür Antworten gefunden werden.

Das Quartier soll in enger Zusammenarbeit mit dem Grundstückseigentümer und Investor EnBW entwickelt werden. Die Vision: ein lebendiges, dichtes Quartier der Zukunft mit Wohnen für alle Gesellschaftsschichten in einer sozialen Durchmischung, das innovative neue Arbeitswelten fördert, dem Klimawandel begegnet und Beiträge leistet zu ressourceneffizientem Bauen. Hier kann ein neues Bewusstsein für den öffentlichen Raum durch neue, intelligente Formen der Mobilität (multimodal) geschaffen werden. Die EnBW plant bei der Quartiersentwicklung einen Fokus auf die E-Mobilität und die digitale Verknüpfung des Quartiers zu setzen. Zudem können innovative Konzepte gefunden werden für den Umgang mit den Bestandsgebäuden.

Das städtische IBA'27-Potenzial wurde durch Beschluss des Aufsichtsrats der IBA'27-Gesellschaft am 22. März 2019 in das IBA'27-Netz aufgenommen.

Ziele

  • Ein integriertes Quartier mit Fokus auf Energie und Stoffkreisläufe schaffen
  • Neues innerstädtisches Wohnen für alle Gesellschaftsschichten in einer sozialen Durchmischung etablieren.
  • Neues Wohnen und neue Arbeitswelten, die durch Nähe und Dichte voneinander profitieren.
  • Bestandsgebäude sollen einer neuen Nutzung zugeführt werden.
  • Das Quartier soll dem Klimawandel begegnen und Beiträge zu ressourceneffizientem Bauen leisten.
  • Es soll ein neues Bewusstsein für den öffentlichen Raum durch innovative und intelligente Formen der Mobilität (multimodal) geschaffen werden.