Quartier C1, "Wagenhallen-Quartier"

Die Nutzungen auf der Außenfläche der Wagenhallen haben das kulturelle Profil der Landeshauptstadt Stuttgart bereichert. Der Stellenwert dieser alternativen Raumproduktionen wird im besonderen Maße anerkannt und wertgeschätzt. Das Quartier soll als Experiementierfeld dienen und sich mit der Symbiose verschiedener Kultureinrichtungen beschäftigen.


Quartier C1 - 'Wagenhallen-Quartier' - IBA 2027VergrößernDas Quartier C1 aus der Luft gesehen. Grafik: Stadt StuttgartDas Quartier C1 aus der Luft gesehen. Grafik: Stadt StuttgartDie weiteren Planungen für das Umfeld der Wagenhallen werden sich an den Ergebnissen des aktuell laufenden internationalen offenen städtebaulichen Wettbewerbs Rosenstein orientieren. Gemäß der Intention des Auslobungstextes kann insbesondere das Umfeld der Wagenhallen als kultureller Stadtbaustein das künftige Gesicht des neuen Stadtteils am Inneren Nordbahnhof prägen und dadurch den Grundstein einer kulturellen Identität des neuen Stadtteils Rosenstein schaffen.

Das Areal ist in Stuttgart ein bereits etablierter und herausragender künstlerisch-kultureller Standort und könnte zu einem Produktionsort mit internationaler Strahlkraft für die hiesige Kunst- und Kulturszene weiterentwickelt werden. Der gesamte Betrachtungsbereich hat eine Größe von etwa neun Hektar.

Die Entwicklung von Subkultur (Kunstverein Wagenhalle, Stadtacker e.V. etc.) und Hochkultur (möglicher Interimsstandort für Oper, Ballett inklusive der Produktionsstätten der Württhembergischen Staatstheater) zu einer Stadtkultur könnte durch diese Symbiose von verschiedenen Kultureinrichtungen als Diskussionsplattform dienen, um die weitere Planung für die Rosensteinfläche (durch Stuttgart 21 freiwerdendes Gleisvorfeld) zu diskutieren und zu entwickeln. Das Wagenhallen-Quartier könnte somit als Experimentierfeld für die Entstehung produktiv-kreativer Pilotprojekte und die Entwicklung von Kreativkonzepten zur gemischten Stadt mit Coworking Spaces beitragen.

Das städtische IBA'27-Potenzial wurde durch Beschluss des Aufsichtsrats der IBA'27-Gesellschaft am 22. März 2019 in das IBA'27-Netz aufgenommen.

Ziele

  • Ziel ist es, eine langfristige Perspektive und Synergien zwischen dem Interim für Oper und Ballett zusätzlicher ihrer Produktionsstätten und der bestehenden kulturellen Nutzungen zu identifizieren.
  • Das Experimentierfeld soll für produktiv-kreative Pilotprojekte und die Entwicklung von Kreativkonzepten zur gemischten Stadt mit Coworking-Spaces dienen.
  • Es soll eine Diskussionsplattform für weitere städtebauliche Entwicklungen entstehen und dadruch eine Teilhabe an der Stadtregion, an Prozessen der Stadtgestaltung ermöglicht und für alle zugänglich gemacht werden.