Quartier "Rote Wand"

Die Informationsveranstaltung für das Quartier "Rote Wand" fand am 25. Januar 2019 statt.

Auftaktveranstaltung "Rote Wand"

Am Freitag, den 25. Januar hatten Interessenten an dem Bauvorhaben Quartier "Rote Wand" in der Brenzkirche die Möglichkeit, sich über den Standort und das Verfahren zu informieren und als zukünftige Gruppe zusammenzufinden. Gut 200 Personen nahmen an der städtischen Veranstaltung teil, darunter auch vier bestehende Baugruppen, die an Informationsständen über Ihre Ideen informierten und nach Gleichgesinnten suchten. Bezirksvorsteherin Frau Mezger und Pfarrer Fischer begrüßten die Anwesenden, nach einem Vortrag von Prof. Cheret informierten Mitarbeiter der Stadtverwaltung mit Vorträgen und standen bei Fragen Rede und Antwort. Die Abgabe der Interessenbekundungen erfolgt im Februar. Die Gruppen gehen dann in die zweite Verfahrensstufe über, die eigentliche Bewerbungsphase mit dem Konzeptentwurf.

Information zum Quartier "Rote Wand"

Im neuen Quartier an der Roten Wand, benannt nach einer Wand aus rotem Sandstein, einem Relikt eines früheren Steinbruchs, sollen insgesamt 118 Wohneinheiten entstehen. Die künftige Bebauung besteht aus einem langgestreckten Gebäudekomplex entlang der Straße Am Kochenhof aus "Minimalhäusern" und fünf Gebäuden mit "amorphen Baustrukturen", die als "Wolken" bezeichnet werden. Diese stehen in zweiter Baureihe hinter der "Minimalhäuserzeile". Zwei dieser Wolken mit zusammen ca. 33 Wohneinheiten werden für private Baugemeinschaften vorgesehen. Die restlichen Gebäude wird ein Investor oder eine Baugenossenschaft erstellen. 54 Prozent aller Wohnungen im Quartier sollen öffentlich gefördert sein, 40 Prozent der erzielbaren Wohnfläche auf Sozialwohnungen entfallen.

Außerdem wird eine Kindertagesstätte im Wolkenhaus direkt neben der Brenzkirche enstehen.

Das neue Wohngebiet soll autoarm, klima- und kohlendioxidneutral werden. Dazu sollen der Baustoff sind Holz (oder andere nachwachsende Rohstoffe), eine besondere energiesparende Bautechnik, Photovoltaikelemente und ein Quartiers-Blockheizkraftwerk beitragen.

Die Ziele zur Entwicklung des Gesamtareals werden in der Grundsatzvorlage beschrieben, die der Gemeinderat 2017 beschlossen hat. Diese finden Sie unter https://www.stuttgart.de/external/show/ratsdokumente Suchbegriffe: "Rote Wand", "Drucksache 527/2017"

Schritte und Verfahren:

  • Aktuell läuft das Bewerbungsverfahren für Investoren.
  • Dezember 2018: Öffentliche Ausschreibung Baugemeinschaften (Erste Stufe: Interessenbekundung)
  • Januar 2019: Veranstaltung zum Vermarktungsauftakt Baugemeinschaften
  • Februar 2019: Abgabe Interessenbekundung (Beginn Stufe 2 Bewerbungsphase), keine Teilnahme am Verfahren mehr möglich
Interesse an zukünftigen Baugemeinschaften?
Dafür können Sie die Online-Kontaktbörse für Baugemeinschaften der Landeshauptstadt nutzen: Sie können andere Haushalte oder Gruppen finden und mit Ihnen Kontakt aufnehmen, außerdem können Sie kostenlos für sich selbst "inserieren" (als einzelner Haushalt oder bereits als Gruppe).
Die Kontaktbörse finden Sie unter:
service.stuttgart.de/lhs-services/baugemeinschaften

Informationen, Literatur und Hilfestellungen

finden Sie unter stuttgart.de/baugemeinschaften dabei sei insbesondere verwiesen auf: