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Beide Seiten gewinnen: Besuch bei mehreren Bildungseinrichtungen in der Stuttgarter Partnerstadt Mumbai

Isabel Fezer, Bürgermeisterin für Jugend und Bildung, hat mit einer Delegation städtische Partnerprojekte und ­Bildungseinrichtungen in der Partnerstadt Mumbai besucht.
Bürgermeisterin Isabel Fezer besucht Malawani Township School in MumbaiVergrößernDie Malwani Township School war eine der Stationen, die Bürgermeisterin Isabel Fezer zusammen mit den Mitgliedern der Stuttgarter Delegation in Mumbai besuchte. Foto: Stadt StuttgartDie Malwani Township School war eine der Stationen, die Bürgermeisterin Isabel Fezer zusammen mit den Mitgliedern der Stuttgarter Delegation in Mumbai besuchte. Foto: Stadt Stuttgart"Die Zusammenarbeit im Bildungsbereich ist wichtig und vielfältig. Beide Seiten gewinnen durch den Austausch, denn der Kontakt zu anderen Kulturen ist für junge Menschen in ihrer Entwicklung von großer Bedeutung", zieht Isabel Fezer eine positive Bilanz.

Vor Ort besuchte sie zusammen mit den Vertreterinnen und Vertretern des Eberhard-Ludwigs-Gymnasiums, des Ferdinand-Porsche-Gymnasiums, von Teach First Deutschland sowie der Universität Stuttgart die jeweiligen Mumbaier Partner. Ebenfalls besucht wurde die Mehli Mehta Stiftung, die es sich zur Auf­gabe gemacht hat, Kindern und Jugendlichen unabhängig von deren Herkunft europäische klassische Musik durch Ausbildung und Konzerte zugänglich zu machen.

Auf politischer Ebene gab es Gespräche mit der für Schulen verantwortlichen Vizebürgermeisterin Hemangi Harish Worlikar, den Vorsitzenden des Education Committee Mangesh Satamkar sowie Municipal Commissioner Ajoy Mehta und Additional Municipal Commissioner Milind Sawand.

Ein weiteres zentrales Thema war der interreligiöse Dialog, eine Grundvoraussetzung für ein respektvolles Miteinander in einer multikulturellen Stadt wie Mumbai. Organisiert durch Markus Lesinski, protestantischer Auslandspfarrer in Nordindien, kamen Vertreterinnen und Vertreter verschiedener Religionsgemeinschaften zusammen und diskutierten mit Bürgermeisterin Fezer aktuelle Herausforderungen.

Außerdem besuchte Bürgermeisterin Fezer die Nähstube der CHAIIM Stiftung, in der ehemalige Zwangsprostituierte die Möglichkeit erhalten, sich ein neues Leben aufzubauen. Das ­Sozialprojekt ­kooperiert auch mit dem Stuttgarter Modelabel [eyd], zudem hat die Stadt Stuttgart dort einen Teil ihrer Gastgeschenke nachhaltig und fair produzieren lassen.

Zum 16. Mal veranstaltete der indische Honorarkonsul für Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz, Andreas Lapp, die Vernetzungsplattform "Stuttgart meets Mumbai". Hier präsentierte die städtische Wirtschaftsförderung gemeinsam mit Hartmut Rösch von der Hochschule der Medien und Santhosh Tantzscher von Rödl & Partner Stuttgart als ­attraktiven Wirtschaftsstandort insbesondere auch für Start-ups.

Donnerstag, 14.02.2019