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45 Elektro-Smarts für Engagierte

Die Daimler AG hat 45 "smart EQ fortwo" und "forfour" für den mobilen, gemeinnützigen Einsatz im Stadtgebiet gespendet, um so das vielfältige Engagement von Organisationen am Stammsitz des Unternehmens zu stärken. Am 6. November wurden die Fahrzeuge von der Bürgerstiftung Stuttgart an ihre künftigen Nutzer übergeben.

In Stuttgart engagieren sich gemeinnützige Organisationen, um die Stadt zu einem lebenswerteren Ort zu machen. So vielfältig und unterschiedlich die Themen sind, für die sich Ehrenamtliche einsetzen, so verbindet sie doch eins: lokale Identität, große Flexibilität und ständige Mobilität.

Die Bürgerstiftung Stuttgart unterstützt, gemeinsam mit der Daimler AG, dieses Engagement und hilft Stuttgarter Non-Profits mit der Aktion "Im Einsatz für meine Stadt" und verteilt insgesamt 45 smart EQ fortwo und forfour, damit die Ehrenamtlichen und gemeinnützigen Vertreter ihrem Engagement noch besser und mobiler nachkommen können.

"Die Bürgerstiftung Stuttgart begleitet, berät und fördert seit über 15 Jahren die bürgerschaftlich Engagierten. Wir kennen die Non-Profit-Szene sehr gut und wissen, welch große Rolle Mobilität für die Arbeit der Ehrenamtlichen spielt. Deswegen war das eine Kooperation zwischen Zivilge- sellschaft und Unternehmen, die genau passt und Wirkung zeigt", sagte Irene Armbruster, Geschäftsführerin der Bürgerstiftung Stuttgart bei der Übergabe auf dem Gelände des Stadtarchivs in Bad Cannstatt.

Aufgaben zeitgemäß umsetzen

Menschen in ihrer Mobilität zu unterstützen, beschäftigt die Bürgerstiftung schon länger. Denn inzwischen gibt es viele Initiativen und Projekte, die ihre Aufgaben nur zeitgemäß umsetzen können, wenn Ehren- und Hauptamtliche mobil sind. Mit der gleichen Motivation engagiert sich der Autobauer Daimler gesellschaftlich am Stammsitz Stuttgart und zeigte sich im gemeinsamen Gespräch sofort bereit, zu helfen. An dieser Schnittstelle und vor dem Hintergrund, die Luftbelastung in der Innenstadt zu reduzieren, entstand die Idee, E-Mobil-Spenden und Ehrenamt miteinander zu verknüpfen und die Aktion "Im Einsatz für meine Stadt" ins Leben zu rufen.

"Die Marke smart feiert dieses Jahr ihr 20-jähriges Bestehen und war schon von Beginn an elektrisch gedacht. Unser Ziel war es immer, das Leben in der Stadt einfacher zu machen. Mit der Transformation zur reinen Elektro-Marke und mit dem kompakten Ausmaß unserer Fahrzeuge verbinden wir umweltbewusstes Fahren mit einem einzigartigen Fahrgefühl im urbanen Raum. Es freut mich sehr, im Namen der Daimler AG 45 smart EQ fortwo und forfour gemeinnützigen Organisationen zu überlassen, um einen weiteren Beitrag zur Verbesserung der Luftqualität in Stuttgart zu leisten", so Katrin Adt, Leiterin Produktbereich smart.

Beeindruckt von der Vielfalt und Kreativität

Bei einer Ausschreibung im Sommer konnten sich gemeinnützige Einrichtungen aus Stuttgart bei der Bürgerstiftung um die Fahrzeuge bewerben. Egal ob kleine Initiativen im Stadtteil oder große Organisation im Stadtgebiet: alle waren aufgerufen, ihren Mobilitätsbedarf und die vielfältigen Einsatzmöglichkeiten eines Elektroautos für ihr Engagement überzeugend zu formulieren.

Am Ende entschied eine ­interdisziplinäre Jury darüber, wer am besten von der Unterstützung durch einen der 45 Elektro-Smarts profitieren würde. Keine leichte Aufgabe - gab es doch doppelt so viele Bewerbungen wie Fahrzeuge.

Beeindruckt von der Vielfalt und Kreativität des Engagements in Stuttgart gelangten schließlich alle Jurymitglieder zu gemeinsamen Entscheidungen, wie zum Beispiel der ehemalige Leiter des Stuttgarter Sozialamtes und Co-Juror ­Walter Tattermusch bestätigt: ­"Eine ausgezeichnete Idee, die Mobilität des Ehrenamtes in unserer Stadt nachhaltig zu verbessern! Besonders freue ich mich darüber, dass auch die Behindertenhilfe bei der Fahrzeugspende berücksichtigt wird! Vielen Dank an die Bürgerstiftung, die die Arbeit der Fachjury so hochprofes­sionell vorbereitet und unterstützt hat."

Ganz besonders freuen sich natürlich die neuen Eigentümer der Autos auf den täglichen Einsatz. So zum Beispiel Thomas Schäberle vom Circus Circuli, für den das E-Auto genau zur richtigen Zeit kommt, denn die Einrichtung der Stuttgarter Jugendhaus Gesellschaft bietet unter anderem eine ­mobile Zirkusschule.

Auch das Angebot des Humanistischen Hospizdienstes der AWO profitiert von der zusätz­lichen Mobilität. So können etwa Sterbebegleiter, die bisher auf den ÖPNV angewiesen waren nun zusätzlich auch nachts in entlegene Stadtteile fahren.

Für Manuel Albani vom Urbanitäts-Projekt "contain't" bedeutet der Elektro-Smart vor allem viel Flexibilität: "Da unsere Veranstaltungen an verschiedenen Locations stattfinden, stellt das neue Auto für uns nicht nur eine enorme ­Erleichterung unserer Event-Logistik dar, sondern wird manche Aktionen sogar erst möglich machen."

Donnerstag, 08.11.2018