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Opern-Sanierung: Weiteres Vorgehen steht fest

Der Verwaltungsrat der Württembergischen Staatstheater hat am Montag, 5. November, entscheidende Weichen für die weiteren Planungen in Sachen Oper-Interimsspielstätte und Generalsanierung des Littmann-Baus gestellt.

Opern-Sanierung: Weiteres Vorgehen steht festVergrößernOberbürgermeister Fritz Kuhn (Mitte) hat gemeinsam mit Ministerin Theresia Bauer und Intendant Marc-Oliver Hendriks das weitere Vorgehen in Sachen Opern-Sanierung erläutert. Foto: Leif Piechowski/Stadt StuttgartOberbürgermeister Fritz Kuhn (Mitte) hat gemeinsam mit Ministerin Theresia Bauer und Intendant Marc-Oliver Hendriks das weitere Vorgehen in Sachen Opern-Sanierung erläutert. Foto: Leif Piechowski/Stadt Stuttgart
Oberbürgermeister Fritz Kuhn sagte: "Wir hatten eine sehr gute Sitzung, in der wir uns einheitlich auf das weitere Vorgehen verständigt haben. Wir wollen den Standort C1 an den Wagenhallen als prioritären Standort für die Oper-Interimsspielstätte bis Sommer 2019 weiterentwickeln und eine belastbare Kostenschätzung vorlegen. Ziel ist, Ende 2019 eine Gesamtabstimmung in den Gremien von Stadt und Land über das Interim und die Generalsanierung der Oper auf den Weg bringen."

Eine städtische Task Force unter Leitung des Oberbürgermeisters hatte in den vergangenen Monaten 17 mögliche Standorte für ein Oper-Interim intensiv geprüft. Die Ergebnisse der Prüfung wurden vom Verwaltungsrat begrüßt. "Insbesondere unser Vorschlag für ein gemeinsames Interim von Spiel- und Produktionsstätte an den Wagenhallen ist im Verwaltungsrat auf große Zustimmung gestoßen. Allerdings sind noch einige Dinge zu prüfen. So müssen wir zum Beispiel bis Sommer 2019 klären, ob die angedachten Interims-Flächen aus betrieblicher und künstlerischer Sicht im Detail den Anforderungen von Oper und Ballett genügen." Nur mit zweiter Priorität sollen bis Sommer 2019 die weiteren Optionen für eine mögliche Interimsspielstätte offengehalten werden, betonte Kuhn.

Beeindruckt von der intensiven Arbeit der städtischen Task Force

Theresia Bauer, Ministerin für Wissenschaft, Forschung und Kunst, erklärte: "Wir haben heute zwei wichtige Beschlüsse erwirkt, die uns einen guten Schritt weiter voranbringen, die Generalsanierung der Oper zu verwirklichen. Wir waren beeindruckt von der intensiven Arbeit der städtischen Task Force und haben uns im Rat dem priorisierten Vorschlag der Stadt angeschlossen. Auch wir sehen auf dem Wagenhallen-Gelände sehr großes Potential. Wir werden nun deshalb im Detail weiter prüfen, ob eine Realisierung gewährleistet werden kann."

Angenähert habe man sich auch in der Frage, welche zusätzlichen Flächenbedarfe für die künftige Oper am Standort im Oberen Schlossgarten notwendig sind, so die Ministerin. Nachdem erste Gutachten von einem höheren Flächenbedarf ausgingen, habe man sich im Rat nun auf eine zusätzliche Nutzungsfläche von 10.450 Quadratmeter verständigt." Auf dieser Basis kann nun eine Bedarfsanmeldung formuliert werden, die Grundlage für die weitere Planung und Kostenabschätzung der Opernsanierung ist", erklärte Bauer.

Auf das finale Raumprogram geeinigt

Marc-Oliver Hendriks, geschäftsführender Intendant der Württembergischen Staatstheater, bestätigte: "Die Bedarfsanmeldung für die zusätzliche Nutzungsfläche ist ein ganz entscheidendes Commitment. Wir haben uns heute auf das finale Raumprogramm geeinigt. Dieses ist Basis für alle wichtigen Schritte, die jetzt kommen werden. Wir wollen spätestens im Jahr 2024 mit der Sanierung beginnen, deshalb ist es wichtig, dass wir 2019 zu einer Entscheidung kommen."

Dienstag, 06.11.2018