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Aktuelle Herausforderungen im Blick - Programm der Jüdischen Kulturwochen vom 4. bis 18. November

Die diesjährigen Jüdischen Kulturwochen werden mit einer Podiumsdiskussion unter dem Titel "Aktuelle Herausforderungen für das europäische Judentum - 80 Jahre Pogromnacht - 70 Jahre Israel" am Montag, 5. November, um 19 Uhr im Großen Sitzungssaal des Rathauses eröffnet.
Nach der Begrüßung durch die Vorstandssprecherin der ­Israelitischen Religionsgemeinschaft Württembergs (IRGW), Barbara Traub, sprechen Isabel Fezer, Bürgermeisterin für Jugend und Bildung, Staatsministerin Theresia Schopper und Mark Dainow, ­Vizepräsident des Zentralrats der Juden in Deutschland.

An der Podiumsdiskussion nehmen Sergey Lagodinsky, Rechtswissenschaftler und Mitglied der Repräsentantenversammlung der Jüdischen Gemeinde Berlin, Professorin Elisa Klapheck, Politologin und Rabbinerin der liberalen Synagogengemeinschaft "Egalitärer Minjan" in Frankfurt am Main und die Schriftstellerin Gila Lustiger teil. Die Journalistin und Filmemacherin Esther ­Schapira moderiert, Klarinettist ­Jakov Galperin begleitet den Abend musikalisch.

Auf dem Programm der Kulturwochen stehen weitere Vorträge und Gespräche zu historischen und aktuellen politischen Themen - zum Beispiel am 6. November, wenn sich die Journalistin Susanne Wetterich mit dem Antisemitismusbeauftragten des Landes, Michael Blume, unterhält.

Jüdische Kulturwochen - Die KusimantenDie Kusimanten: Konzert mit Tamara Lukasheva und den moove and groove sisters am 17. November um 20 Uhr im Merlin. Foto: Nicola Milatovic
Insgesamt werden bis zum 18. November 33 Veranstaltungen aus den Bereichen Literatur, Kulturgeschichte, Theater, Religion, Geschichte, Film und Musik angeboten. Zwei Ausstellungen werden im Rathaus und im Haus der Heimat gezeigt. Schon zu den Klassikern der Kulturwochen zählen die Synagogenführung und ein Abend zu den Jüdischen Speisegesetzen, der Spaziergang mit Thomas Schild und die vierstündige Rundfahrt des Stadtjugendrings zum Thema "Jüdisches Leben", der literarische Rundgang zu Joseph Süß Oppenheimer und die Quartiersführung durchs Hospitalviertel.

Bereits am Sonntag, 4. November, öffnet der Shuk Hacarmel-Bazar von 10 bis 19 Uhr im Gemeindezentrum der IRGW, Hospitalstraße 36, seine Pforten. Der Erlös kommt dem Theodor-Heuss-Familientherapiezentrum in Herzliya, Israel, zugute. Interessierte können außerdem um 12, 13.30, 15 und 17 Uhr an Synagogenführungen teilnehmen.

Schirmherren der Kulturwochen sind Oberbürgermeister Fritz Kuhn, Ministerpräsident Winfried Kretschmann, Josef Schuster, Präsident des Zentralrats der Juden in Deutschland, und Jeremy Issacharoff, Botschafter des Staates Israel in Deutschland.

Das Programmheft gibt es unter anderem an der Rathausinfothek und als Down­load unter www.irgw.de/kulturwochen, Karten können unter Telefon 505 40 61, kulturwochen@irgw.de reserviert werden.
Mittwoch, 31.10.2018