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28 neue Baumquartiere in der Breitscheidstraße hergestellt

03.06.2020 13:10 Aktuelles
Von Januar bis Ende Mai sind in der Breitscheidstraße Baumstandorte gebaut und 28 Bäume gepflanzt worden.
 Die Maßnahme wird finanziert aus dem Programm für mehr Grün in der Stadt sowie aus dem Baumersatzkonto für gefällte Bäume aus dem Neubau der Sporthalle an der Falkertschule. Ausgewählt wurden Baumarten wie Ahorn, Mehlbeere, Zürgelbaum, Zelkove und Zierkirschen. Diese Pflanzen sind robust und tragen dazu bei, das Stadtquartier im Sommer zu kühlen und zu beschatten. Insgesamt kostet die Maßnahme rund 400.000 Euro.

Das Garten,- Friedhofs- und Forstamt stellt hierbei möglichst offene Baumbeete her, um Flächen im Straßenraum zu entsiegeln. An 21 Standorten konnte dies umgesetzt werden. Über die offenen Baumbeete kann das Regenwasser die Wurzelzone erreichen. Die Bäume sind somit besser versorgt. Sieben Baumstandorte vor Zufahrten wurden als überbaute Baumbeete hergestellt und mit Pflaster überfahrbar befestigt. Das Pflaster ist wasserdurchlässig, und die Bäume werden mittels Bodenschwellen und Geländer gegen Beschädigungen durch Fahrzeuge gesichert. Diese sehr technischen Standorte erfordern ein aufmerksames Gießmanagement. Für diese Aufgabe bestellt die Stadt derzeit neue Gießwagen und stockt das Personal auf.

Abweichend zur Planung konnten zwei Baumstandorte aufgrund vor Ort liegender Leitungen nicht realisiert werden. Dies betrifft ein Baumquartier an der Ecke zur Silberburgstraße und ein Baumquartier vor der Breitscheidstraße Nr. 49. Beim Umbau des Kreuzungsbereiches Falkert-/Breitscheidstraße sollen dafür zwei weitere Baumstandorte entstehen. Der Umbau ist für 2021 geplant.

Aufgrund der Corona-Restriktionen wird auf eine feierliche Einweihung mit den Anwohnern und Projektbeteiligten verzichtet. Das Projekt hat das Büro Koeber Landschaftsarchitektur GmbH geplant, den Landschaftsbau führte die Firma Johannes Ehmann aus. Das Garten-, Friedhofs- und Forstamt dankt den Anwohnern für das Verständnis für die Beeinträchtigungen sowie bei den beteiligten städtischen Ämtern und politischen Gremien, die diese Maßnahme ermöglichten.