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Stadt übergibt 22 Carsharing-Stellplätze im öffentlichen Raum an das Autohaus Krautter, stadtmobil und Flinkster

01.10.2019 Verkehr/Mobilität
Als eine der ersten Städte bundesweit hat die Landeshauptstadt Stuttgart im Rahmen eines Pilotprojekts öffentliche Pkw-Stellplätze als Carsharing-Stellplätze ausgewiesen. Die erste Phase des Pilotprojekts erfolgte 2018 mit der Vergabe von zehn Stellplätzen in der Innenstadt an das Carsharing-Unternehmen stadtmobil. In der nun anstehenden zweiten Phase werden weitere 22 Stellplätze in verschiedenen Stadtbezirken vergeben.
Stadt übergibt 22 Carsharing-Stellplätze, BM PätzoldDer Bürgermeister für Städtebau, Wohnen und Umwelt, Peter Pätzold, und der Leiter der Abteilung Mobilität, Wolfgang Forderer, haben zwei der neuen Carsharing-Stellplätze in Obertürkheim an die Unternehmen Autohaus Krautter, stadtmobil und Flinkster übergeben. V.l. : Adrian Trifan, Martina Krautter, Bürgermeister Peter Pätzold, Wolfgang Forderer, Ulrich Staehle, Dr. Nicolas Leyva. Foto: Max KovalenkoDer Bürgermeister für Städtebau, Wohnen und Umwelt, Peter Pätzold, und der Leiter der Abteilung Mobilität, Wolfgang Forderer, haben am Dienstag, 1. Oktober, am Bahnhof Obertürkheim die neuen Carsharing-Stellplätze offiziell an die Carsharing-Unternehmen Autohaus Krautter, stadtmobil und Flinkster übergeben. In der Carsharing-Station in Obertürkheim sind es zwei Stellplätze. Weitere Stellplätze gibt es in den Stadtbezirken Untertürkheim (3), Wangen (1), Hedelfingen (2), Stammheim (2), Vaihingen (2), Stuttgart-Süd (4) und Stuttgart-West (6).

Umweltbürgermeister Pätzold sagte: "Sharing-Angebote leisten einen wichtigen Beitrag zum Ziel einer lebenswerten Stadt mit weniger motorisiertem Individualverkehr und besserer Luft. Wir stellen deshalb den Anbietern gerne Stellplätze im öffentlichen Raum zur Verfügung, damit Carsharing noch besser wahrgenommen und genutzt wird."

Das "Gesetz zur Bevorrechtigung des Carsharing (Carsharing-Gesetz - CsgG)" ist am 1. September 2017 in Kraft getreten. Es eröffnet den Städten konkrete Möglichkeiten für eine verbesserte und vereinfachte Carsharing-Förderung. So ermöglicht das Carsharing-Gesetz erstmals die Bevorrechtigung dieser Mobilitätsform im öffentlichen Raum. Für Carsharing-Anbieter, die ihre Fahrzeuge an festen Stationen bereitstellen (stationsbasiertes Carsharing), können Städte jetzt reservierte, den Unternehmen zugeordnete Stellplätze im öffentlichen Straßenraum einrichten.

Wolfgang Forderer, Leiter der Abteilung Mobilität, erklärte: "In Stuttgart gibt es eine große Vielfalt an Sharing-Angeboten mit Autos, Fahrrädern, Pedelecs, Lastenrädern, Rollern und Scootern - viele davon elektrisch. Mit der Einrichtung von Stellplätzen für das stationsgebundene Carsharing weisen wir auf die Bedeutung der Sharing-Angebote für eine neue und nachhaltige Mobilität in der Stadt hin."

Das Pilotprojekt soll bis Ende 2019 ausgewertet werden. Die gewonnenen Erkenntnisse fließen dann in eine Gesamtkonzeption zur Förderung des stationären Carsharings im öffentlichen Straßenraum. Sobald das Konzept vom Gemeinderat beschlossen und in Kraft getreten ist, wird ein Interessensbekundungsverfahren für Carsharing-Stellplätze in weiteren (Außen-)Bezirken eingeleitet. Ziel der Stadtverwaltung ist es, künftig in allen Stadtbezirken in der Nähe von ÖPNV-Knotenpunkten Carsharing-Stationen einzurichten.