Geschwindigkeitsüberwachung - wo wird in Stuttgart geblitzt?
Standorte
Insgesamt betreibt die Verkehrsüberwachung seit dem im Jahr 2008 begonnenen und im Jahr 2009 abgeschlossenen Ausbau der stationären Geschwindigkeitsüberwachung 12 Straßenzüge mit 26 Messplätzen.
Standorte:
- Konrad-Adenauer-Straße (zwei Messplätze)
- Am Kräherwald (zwei Messplätze)
- Nürnberger Straße (ein Messplatz)
- B27/Neue Weinsteige, Höhe 140 (ein Messplatz)
- B 27/Heilbronner Straße vor Unterer Dornbusch (ein Messplatz)
- B 14/Johannesgraben Tunnel (ein Messplatz)
- B 10/Stahlhochbrücke (ein Messplatz)
- B 10 (Standort Hedelfingen, zwei Messplätze)
- B 10 (Standort Wangen, zwei Messplätze)
- B 10 (Standort Zuff., Höhe Burgunderstraße, drei MessplätzeNeckartalstraße (vier Messplätze)
- Rotenwaldstraße (drei Messplätze)
- Neue Weinsteige (Erweiterung von einem auf vier Messplätze)
Nicht angepasste bzw. überhöhte Geschwindigkeit ist nach wie vor eine der Hauptunfallursachen. Zur Vermeidung dieser Unfälle und zur Vermeidung von Gefahren für die Verkehrssicherheit ist eine Kontrolle der Geschwindigkeit an neuralgischen Punkten unerlässlich.
Untersuchungen belegen, dass sowohl durch stationäre als auch mobile Geschwindigkeitskontrollen deutliche Sicherheitsgewinne erzielt werden. Die größten Rückgänge bei den Unfallgefahren sind in Bereichen zu registrieren, in denen es vorher zu besonders schweren Unfällen infolge starker Überschreitungen der zulässigen Höchstgeschwindigkeit kam.
Geschwindigkeitsüberwachungsanlagen werden in Stuttgart nach dem "Ultima Ratio"-Prinzip nur an Standorten erstellt, an denen Verkehrsunfällen, die auf überhöhte Geschwindigkeit zurückzuführen sind, mit baulichen Maßnahmen nicht nachhaltig entgegen gewirkt werden kann. Diese Anlagen befinden sich sowohl in der Innenstadt als auch auf den zum Stadtgebiet gehörenden, teilweise mehrspurig ausgebauten Kraftfahrtstraßen außerhalb des Stadtkerns. Insbesondere die Hauptzufahrts- und Durchgangsstraßen werden überwacht.
Ein Teil der Anlagen (B 10) hat zusätzlich verkehrstechnische Gründe und führt zu einer Verstetigung des Fahrzeugverkehrs. Dadurch werden Schadstoff- und Lärmemissionen reduziert. Statistiken stützen diese Vorgehensweise, da die Landeshauptstadt nachweislich zu den Großstädten mit einem hoch belasteten Straßennetz bei einer geringen Anzahl schwerer Verkehrsunfälle zählt.



