Luft

Erfolgreiche Maßnahmen zur Luftreinhaltung in Stuttgart

Langjährige Maßnahmen zur Luftreinhaltung, wie die Entschwefelung und Entstickung bei Feuerungsanlagender, die Verbesserungen der Brenn- und Kraftstoffe, sowie effizienterer Energieeinsatz zeigen Wirkung. Die Luftbelastung in Stuttgart bewegt sich heute zum Teil auf einem niedrigen Niveau. Die Konzentration von Schwefeldioxid (SO2) hat in den letzten 10 bis 15 Jahren um 80 Prozent abgenommen. Ebenso werden geringere Mengen an Staubniederschlag und Kohlenmonoxid gemessen.

Erhöhte Schadstoffkonzentrationen können aber im Winter durch Temperaturinversionen auftreten. Dabei liegt kalte Luft im Stadtkessel und in den Tälern, wärmere Luft breitet sich darüber aus. Die Luft kann nicht mehr zirkulieren und Schadstoffe sammeln sich in tieferen Lagen an.
Im Sommer sind die Voraussetzungen für erhöhte Ozonwerte weiterhin gegeben. Der Zielwert zum Schutz der menschlichen Gesundheit (120 Mikrogramm pro Kubikmeter) wird im Mittel in Stuttgart häufiger überschritten als zulässig.

Autoverkehr - die Hauptursache von Luftschadstoffen

Der Autoverkehr ist heute der Hauptverursacher von Luftschadstoffen. Die dadurch entstehenden schädlichen Verbindungen wie Stickstoffdioxid (NO2), Benzol oder Feinstaub gehen zwar tendenziell durch die steigende Anzahl schadstoffarmer Pkws zurück, aber in einigen stark befahrenen Straßen Stuttgarts werden die EU weit gültigen Luftschadstoffgrenzwerte für Stickstoffdioxid und Feinstaub noch überschritten.


Die Stadtverwaltung setzt deshalb den unter der Federführung des Landes Baden-Württemberg entstandenen Luftreinhalteplan kontinuierlich um. So sollen künftig die Luftschadstoffgrenzwerte überall in Stuttgart unterschritten werden und sich die Luftsituation weiter verbessern.

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