E-Scooter ergänzen Sharing-Angebot in Stuttgart
Wer einen E‐Scooter leihen möchte, kann dies in Stuttgart über vier Sharing‐Anbieter tun. Um die Verkehrssicherheit und eine geordnete Nutzung der Roller zu gewährleisten, hat der Stuttgarter Gemeinderat in seiner Sitzung am 22.06.2023 entschieden, die Regelungen für E-Scooter stärker zu reglementieren. Hierfür wurde durch die Verwaltung ein Sondernutzungskonzept entwickelt, in welchem Regeln aufgestellt wurden, wie E-Scooter von den Anbietern bereitgestellt werden dürfen und wie zu vermeiden ist, dass sie von den Nutzenden störend abgestellt werden. So sollen insbesondere Zufußgehende, Menschen mit Behinderungen, sowie in der Mobilität oder Sehfähigkeit eingeschränkte Personen weniger durch falsch abgestellte E-Scooter beeinträchtigt werden. Mit dem Sondernutzungskonzept wird auch die Höchstzahl von insgesamt 6000 E-Scootern (1500 pro Anbieter) im Stuttgarter Stadtgebiet festgeschrieben, wovon jeder der Anbieter höchstens 100 Fahrzeuge in der Kernstadt aufstellen darf. Zudem wurden Zonen definiert, in denen ein Leih‐Ende und somit das Abstellen der E‐Scooter untersagt ist.
Um ihre E-Scooter im Stadtgebiet anbieten zu dürfen, benötigen die Anbieter eine Sondernutzungserlaubnis. Derzeit haben vier Anbieter eine entsprechende Erlaubnis für Ihre E-Scooter-Verleihsysteme in Stuttgart.
Als Hilfestellung haben wir Ihnen die wichtigsten Fragen und Antworten zu E-Scootern zusammengetragen.
Verstöße beim Anbieter melden
Wesentliches Ziel des Sondernutzungskonzeptes ist es, dass jeder Anbieter die Verkehrssicherheit aller Verkehrsteilnehmenden gewährleistet. Sollten die zur Miete zur Verfügung gestellten E‐Scooter zum Beispiel Gehwege oder Zugänge derart blockieren, dass die Sicherheit von anderen Verkehrsteilnehmenden – insbesondere von Zufußgehenden oder Radfahrenden – beeinträchtigt wird, müssen diese umgehend von den Anbietern entfernt werden. Andernfalls wird dieses kostenpflichtig durch die Stadt erledigt. Beanstandungen über nicht ordnungsgemäß abgestellte E‐Scooter, bspw. in Verbotszonen oder Grünanlagen, können Bürgerinnen und Bürger direkt den zuständigen Anbietern melden.
Lime (Öffnet in einem neuen Tab) Telefon: +49 157 3599 3558, E-Mail: hilfelime
VOI (Öffnet in einem neuen Tab) Telefon: +49 40 4111 2000 0, E-Mail: supportvoiappio
TIER (Öffnet in einem neuen Tab) Telefon: +49 30 5683 8651, E-Mail: supporttierapp
Bolt (Öffnet in einem neuen Tab) Telefon: +49 30 568 373 989, E-Mail: germanybolteu